Unter diesem Motto stand die Veranstaltung „Stark. Qualifiziert. Auf dem Weg“ (am 03. März 2026) – ein Abend voller inspirierender Perspektiven, persönlicher Geschichten und Empowerment.
Besonders bewegend waren die Anekdoten von Staatsministerin Natalie Pawlik und der Journalistin und Autorin Khuê Phạm. Beide erzählten von ihren Müttern, die einst nach Deutschland kamen und hier vor vielen Hürden und Barrieren standen. Ihre Geschichten machten deutlich, wie viel möglich wird, wenn Menschen einander unterstützen und solidarisch handeln – manchmal reicht eine helfende Hand, um neue Wege zu eröffnen.
Auch das Podium mit beeindruckenden Frauen setzte starke Impulse: Prof. Dr. Sulin Sardoschau, Patrizia Fazli und Irene Appiah teilten ihre Erfahrungen und Visionen.
Irene Appiah erzählte, wie sie als Kind oft unterschätzt wurde – bis sie erkannte, dass Bildung der Schlüssel ist. Heute ist sie Juristin und Abgeordnete in Hamburg und setzt sich für mehr Bildungsgerechtigkeit ein. Ihr Satz bleibt besonders in Erinnerung: „Ich habe meinen Hintergrund zum Vordergrund gemacht.“
Prof. Dr. Sulin Sardoschau brachte wichtige Fakten aus ihrer Arbeit ein und betonte, dass mehr Transparenz notwendig ist, um echte gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen. Auch Patrizia Fazli sprach mit großer Leidenschaft über Mut, Durchhaltevermögen und Solidarität und hinterließ mit ihren empowernden Worten einen bleibenden Eindruck.
Gleichzeitig wurde aus dem Publikum ein wichtiger Gedanke eingebracht: Auch wenn die Frauen auf dem Podium beeindruckende Wege gegangen sind und einen akademischen Hintergrund haben, dürfen wir diejenigen nicht vergessen, die ähnliche Herausforderungen erleben, aber nicht die gleichen Bildungs- oder Karrierewege einschlagen konnten – und dennoch jeden Tag kämpfen, arbeiten und ihren Weg gehen.
Der Abend hat einmal mehr gezeigt: Wenn Frauen ihre Erfahrungen teilen, Solidarität leben und sich gegenseitig stärken, entstehen neue Perspektiven und Möglichkeiten. Gerade rund um den Internationalen Frauentag erinnert ein solcher Austausch daran, wie wichtig Räume für Begegnung, Zuhören und gegenseitige Unterstützung sind.

