Das Projekt „ Empowering Migrant Voices on Integration and Inclusion Policies“, kurz EMVI, ist auf zwei Jahre ausgelegt und im Januar 2022 gestartet. EMVI wird aus dem Asylum, Migration and Integration Fund (AMIF) der Europäischen Union (EU) gefördert. In fünf Ländern (Deutschland, Österreich, Slowenien, Italien und Griechenland) mit 12 Projektpartner*innen werden bereits bestehende formelle und informelle Möglichkeiten für Menschen mit Migrationsgeschichte untersucht, um auf politische Vorhaben Einfluss zu nehmen. Ziel von EMVI ist es dazu beitragen, die Partizipation von Menschen mit Migrationsgeschichte, die keinen EU-Pass haben, also von Drittstaatsangehörigen zu stärken. moveGLOBAL e. V. ist der einzige Verein, der in Unterstützung durch das Bezirksamt Mitte von Berlin das Projekt in Deutschland ausführt.
Durch Workshops, Vernetzungsmöglichkeiten sowie eine Internetplattform wollen wir Migrant*innen-Organisationen und einzelne politisch aktive Menschen mit Migrationsgeschichte motivieren, sich stärker auf nationaler und kommunaler Ebene sowie im Rahmen der EU Gehör in der Politik zu verschaffen. Insbesondre ist die Stärkung der Partizipation von Frauen eine Querschnittsaufgabe des Projekts und wird in allen Projektphasen erstrebt. Zugleich sind wir Ansprechpartner*innen für Verwaltungen, wenn es darum geht, Beteiligung bei politischen Vorhaben wirksam zu gestalten.
Forschung und Bedarfserörterung
Forschungsbericht zur Ermittlung bewährter Praktiken für fortlaufende Beteiligungsstrukturen für Migrant*innen über die Projekt-Partnerschaft hinaus
Beteiligung von Menschen mit Migrationsgeschichte stärken
Stärkung der Kapazitäten von Verwaltungen, um Menschen mit Migrationsgeschichte wirksam zu konsultieren
Südwind Verein für Entwicklungspolitik und globale Gerechtigkeit (Österreich)
African Diaspora Youth Forum in Europe (ADYFE) (Österreich und Belgien)
COSPE (Italien)
SYMBIOSIS (Griechenland)
Mirovni Institut (Slowenien)
Kulturno drustvo Gmajna (Slowenien)
Kommunen, mit denen wir im Rahmen des Projekts zusammenarbeiten:
Bezirksamt Mitte von Berlin (Deutschland)
Comune Di Empoli (Italien)
MigrantInnenbeirat Graz (Österreich)
Marktgemeinde Lustenau (Österreich)
Verband der Gemeinden und Städte Sloweniens (Slowenien)

In jedem EMVI-Projektland wurde ein Forschungsbericht mit Hilfe eines multimethodischen Ansatzes erstellt, der Sekundärforschung sowie wie eine qualitative Analyse im Rahmen von Interviews und Fokusgruppen umfasst. Auf der Grundlage dieses Prozesses bieten alle fünf nationalen Forschungsberichte eine Grundlage für die Untersuchung bestehender Vereinbarungen und Strukturen sowie für die Entwicklung neuer Wege für die politische Beteiligung von Menschen mit Migrationsgeschichte an Beratungs- und Entscheidungsprozessen zur Gestaltung und Umsetzung von Migrations-und Integrationspolitik auf nationaler und lokaler Ebene.

Dieses Handbuch der guten Praxis enthält die wichtigsten Erkenntnisse über die Möglichkeiten von Menschen mit Migrationsgeschichte sich in den fünf Projektländern Deutschland, Österreich, Griechenland, Italien und Slowenien politisch zu beteiligen. Die hier zusammengefassten Empfehlungen basieren auf den vorangegangenen nationalen Forschungsberichten, die im Rahmen des Projekts „Empowering Migrant Voices on Integration and Inclusion Policies“ (EMVI) erstellt worden sind.
Hier finden Sie unseren aktuellen Flyer:
Flyer in weiteren Sprachen finden Sie auf unserer EU-Webseite: www.diaspora-participation.eu
Projektkoordination: Daryna Sterina, Laura Lachmann
This Projekt and its Research was funded by the European Union’s Asylum, Migration and Integration Fund. The content of it represents the views of the EMVI Project Partnership only and is its sole responsibility. The European Commission does not accept any responsibility for use that may be made of the information it contains.‘