Stellenausschreibung bei moveGLOBAL

Mitarbeiter*in für das ESF geförderte Projekt „„Zielbewusst für die Ausbildung! – ZA“ (w/d/m)

Befristet, Voll (39 h)

Wir suchen für unser Projekt „Zielbewusst für die Ausbildung! – ZA“ im ESF-Programm „Rat geben – Ja zur Ausbildung!“ ab schnellstmöglich einen Projektmitarbeiterin Vollzeit (39 Stunden/Woche). Das Projekt wird im Rahmen des ESF Plus-Modellprogramms „Rat geben – Ja zur Ausbildung!“ gefördert und wird unter der Koordination von moveGLOBAL e.V. als Projektträger und BIB e.V. als Teilvorhabenpartner umgesetzt. Das Projekt stärkt unter Beteiligung der (post)migrantischen Communities beim Übergang Schule-Berufsausbildung die Bezugspersonen junger Menschen mit Migrationsgeschichte durch Schulungsformate, Orientierungsberatung und (digitale) Informationsangebote. Die Stelle ist zunächst auf 1 Jahr befristet und wird nach der Entgeltgruppe 10 TVöD Bund, Stufe 1 vergütet (je nach Qualifikation und Berufserfahrung). Arbeitsort ist Berlin und Homeoffice ist auf Wunsch möglich.

Für die Mitarbeiter*in vor Ort bestehen u.a. folgende Aufgaben:

  • Beratung und Unterstützung der Teilbereiche des Projektes hinsichtlich didaktischer Fragen
    bei Konzeption, Aufbau und Weiterentwicklung von Schulungseinheiten und –materialien für
    die Bezugspersonen
  • (Weiter)entwicklung von Methodik und Didaktik
  • Unterstützung bei der Konzeption, Koordination und Verwaltung der Öffentlichkeitsarbeit,
    Unterstützung der Inhaltsentwicklung für die Sozialen Medien und Webseite
  • Kontextualisierung der Monitoringdaten
  • Mitarbeit an der Weiterentwicklung von Schulungsformaten, insbesondere in den Bereichen
    Video, digitales und interaktives Lernen
  • Recherche und Aufbereitung von Informationen sowie Kommunikation mit Projektpartnern
  • Unterstützung bei der Planung einer langfristigen Verankerung des Projektes zur
    Gewährleistung der Nachhaltigkeit etablierter Maßnahmen
  • Unterstützung bei administrativen und organisatorischen Aufgaben, Unterstützung bei der
    Projektdokumentation

Wir erwarten:

  • Abgeschlossenes Studium der Sozialwissenschaften, Pädagogik/ Sozial- oder
  • Erwachsenenpädagogik oder vergleichbare Ausbildung
  • Erfahrungen in der Arbeit mit Migrantinnenorganisationen bzw. mit Menschen mit Migrationsgeschichte
  • Kenntnisse in der Netzwerkarbeit/Sozialraumarbeit
  • Teamfähigkeit, Offenheit, Engagement, Selbstständigkeit und die Fähigkeit aktiv auf ganz unterschiedliche Menschen zuzugehen
  • Bereitschaft zu Dienstreisen, flexiblen Arbeitszeiten, zum Teil auch abends und anWochenenden
  • Wünschenswert sind arabische Sprachkenntnisse

Wir bieten:

  • Entlohnung nach TVöD Bund je nach Qualifikation und Berufserfahrung
  • Interessante, abwechslungsreiche Tätigkeit
  • Ein freundliches und offenes Team
  • Auf Bundesebene: Austauschmöglichkeit mit Mitarbeiter*innen anderer Städte

Stellenausschreibung als PDF

Wir fördern die berufliche Gleichstellung, daher sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von Menschen mit Migrations- und/oder Fluchtbiografie, von Schwarzen Menschen und People of Color, Menschen mit Behinderung werden ausdrücklich begrüßt. Anonymisierte und ohne Foto eingesendete Bewerbungen werden gleichwertig in Betracht bezogen. Wir freuen uns auf zeitnahe Bewerbungen und behalten uns vor, Gespräche schon vor Ablauf der Frist zu führen. Bitte schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (in einer Datei als PDF, max. 5 MB) bis zum 26.07.2024 an kontakt@moveglobal.de


Ansprechpartner*in:

Abdoul Yacoubou, Tel: 030/24171844, E-Mail: kontakt@moveglobal.de
Oder Yasemin Soytemel, E-Mail: yasemin-soytemel@moveglobal.de

BGVestival #3

Das BGVestival ist das Straßenfest von Berlin Global Village! Einmal im Jahr kommen wir alle zusammen, um die Organisationen des Zentrums zu feiern, die unermüdlich an Themen wie Entwicklungspolitik und Migrant*innen-Diaspora-Arbeit arbeiten.

Wir laden euch herzlich ein zur dritten Ausgabe des BGVestivals! Wir haben ein vielfältiges Programm aus Ständen der Organisationen aus dem Zentrum, kulinarischen Spezialitäten, Mitmach-Aktivitäten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Live-Performances, Ausstellungen, Workshops u.v.m.! Kommt und lernt die Organisationen aus dem Zentrum und ihre Angebote kennen und lasst uns die Woche in netter und anregender Atmosphäre ausklingen!

Neu dieses Jahr


Wir nehmen dieses Jahr das erste Mal am Festival 48 Stunden Neukölln teil!

Teilnehmende Organisationen

• Afrika Yetu

• Afrikarat

• Aktionsbündnis Fairer Handel Berlin

• Baobab Berlin

• BER

• DaMigra

• Ecomove international

• EPIZ

• Fördern durch Spielmittel/Ludothek global

• Haus der Kulturen Lateinamerikas

• Initiative Perspektivwechsel

• Kampagne für Saubere Kleidung

• Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung (KATE)

• MINCE

• Mpower girls*

• New Hope and Light

• Solidaritätsdienst International

• WEED – Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung

Ablauf

Das Festival eröffnet um 15:00 Uhr, die offizielle Begrüßung findet um 16:00 Uhr statt – mit Michael Biel – Staatssekretär für Wirtschaft, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Karin Korte – Stadträtin für Kultur, Bezirk Neukölln und Jochen Biedermann – Stadtrat für Stadtentwicklung, Bezirk Neukölln sowie den Berlin Global Village-Gesellschafter*innen. Um 17:00 Uhr beginnen die Live-Performances auf der Bühne. Das weitere Programm wie Ausstellungen, Workshops und Aktivitäten für Kinder und Jugendliche u.v.m. (alles ab 15:00 Uhr) ist auf unserer Webseite zu finden.

Kommt und feiert mit uns das BGVestival #3 am 28.6.2024 – entwicklungspolitisch, dekolonial, divers!

Performances

Auf der Bühne erwartet euch Live-Musik von R&B/Reggae/Hip Hop über Alternative Pop/Hop/Dub/Rock/Funk, einer Drag-Performance bis hin zu Salsa, Balkan, Cumbia und Reggaeton

Programm

https://www.berlin-global-village.de/de/blog/2024/06/04/bgvestival-2024-48-stunden-neukoelln

Gemeinsam mit Damigra e.V.: Zusammenhalt statt Spaltung. Eine starke Basis gegen Rechts

Zweitägige Fachkonferenz des Bundesverbands Netzwerke von Migrant*innenorganisationen (NeMO) e.V. in Kooperation mit dem Dachverband der Migrantinnenorganisationen (DaMigra e.V.)

Unser Zuhause: Niemand wird uns vertreiben! Das war im Januar 2024 die erste Reaktion des BV NeMO auf die bekanntgewordenen Vertreibungspläne der Ultrarechten. Der Kampf gegen Diskriminierung, Rassismus und Rechtsradikalismus gehört selbstverständlich zur DNA unserer beiden Verbände und ihren Mitgliedsorganisationen. Sowohl NeMo e.V. mit seinen 21 lokalen
Verbünden und um 800 Mitgliedsvereinen, als auch DaMigra e.V. mit mehr als 70 Frauenrechtorganisationen, stehen nahe bei den Menschen und sind unermüdlich im Engagement für eine inclusive und gerechte Gesellschaft.

Demonstrationen in vielen Städten, die NEIN sagten und sich gegen diese rechtsradikalen Gedankenspiele aus dem AfD- und Werteunion-Milieu wehrten, sind ein Aufschrei. Wir Bürger*innen mit Einwanderungsgeschichte waren erleichtert über diesen breiten Protest. Er kommt spät, aber nicht zu spät.

Aber die eigenen Erfahrungen, die viele unserer Menschen hier, auf der Flucht oder auch dort, wo sie ursprünglich herkommen, machen mussten und die politische und geschichtliche Einsicht lehren uns: Die Auseinandersetzung mit Rechtsradikalismus braucht eine breite Basis, stabile Bündnisse und vor allem auch einen langen Atem.

Deshalb legen unsere Verbände und ihre Verbünde und Mitgliedsorganisationen eine Schleife des Austausches und gemeinsamen Nachdenkens ein, um weitere Perspektiven zu gewinnen. Organisationen, die die klare Linie gegen Rechtsextremismus mit uns teilen, Politiker*innen, die mit uns über Gemeinsamkeiten reden wollen und Menschen, die uns in der Sache nahe sind, auch wenn sie unterschiedliche Akzente setzen, sind hierzu ebenfalls herzlich eingeladen.

Wir beginnen den Austausch und das gemeinsame Nachdenken mit zwei Fachkonferenzen, die am 3. und 5. Juli 2024 jeweils von 15 bis 18 Uhr in Berlin stattfinden.

Der erste Tag, am 3. Juli 2024, beginnt mit Impulsen zu „Grundlagen rechten Denkens“, insbesondere des übersteigerten Nationalismus, der Völkischen Idee, von Rassismus und sozialer Demagogie. Die Gesprächsrunde wird eingeleitet mit den Fragen: Was steckt hinter Nationalismus, Rassismus, Antifeminismus und sozialer Hetze. Ziel ist es, demokratiefeindliches Denken und Handeln genauer zu analysieren und sich mit Gewaltformen, deren Folgen sowie Desinformationen auseinanderzusetzen. Anschließend tragen die Verbünde lokale Erfahrungen und Handlungsansätze bei. Darauf aufbauend folgt ein Gespräch mit Vertreter*innen von Organisationen und Initiativen über gemeinsames Handeln.

„Zusammenhalt, ein gutes und respektvolles Zusammenleben und der Abbau sozialer Ungleichheit vor Ort: eine starke Basis gegen Rechtsradikalismus“. Das ist der Ausgangspunkt unserer Positionierung:

Das zweite Treffen am 5. Juli startet mit der Vorstellung und Diskussion des Themas „Zusammenhalt, ein gutes und respektvolles Zusammenleben sowie der Abbau sozialer Ungleichheit vor Ort: eine starke Basis gegen Rechtsradikalismus“. Danach folgt eine Gesprächsrunde mit Politikerinnen, um auszuloten, wie die Gesellschaft wehrhafter gegen Rechtsradikalismus vorgehen und demokratische Migrantinnen-Organisationen gestärkt werden können.

Die beiden Konferenzen werden hybrid durchgeführt: Neben ca. 30 Teilnehmer*innen vor Ort in Berlin-Neukölln werden ca. 100 weitere bundesweit online erwartet.
 

Veranstaltungsort: Am Sudhaus 2, 12053 Berlin und Online

Aktuelles Programm:

Teil 1, 03.07.2024, 15 Uhr bis 18.15 Uhr

15.00 Uhr Ankommen und Begrüßung
Dr. Elizabeth Beloe, Bundesvorsitzende BV NeMO e.V.
Dr. Delal Atmaca, Geschäftsführerin DaMigra e.V.

15.15 Uhr Fachliche Impulse und Diskussion zu “Nationalismus und Rassismus”, “Soziale Demagogie”, “Bedrohungen und Desinformationen“
Dr. Philipp Rhein, Universität Kassel
Lea Lochau, Amadeu-Antonio-Stiftung

16.15 Uhr Kurzberichte aus den lokalen Verbünden und MOs & Diskussion

16.50 Uhr Kaffee & Musikalisches Intermezzo

17.00 Uhr Offene Gesprächsrunde: Bürger*innenschaftlich gemeinsam gegen Rechts?
Mit Vertreter*innen von bundesweiten Migrant*innenorganisationen, Aktionsbündnissen, Wohlfahrtsverbänden und Gewerkschaften

18.00 Uhr Ausblick und Schlusswort

18.15 Uhr Informelles Netzwerken und Austausch, kleiner Imbiss

II. Teil, 05.07.2024, 15 Uhr bis 18.15 Uhr

15.00 Uhr Ankommen und Begrüßung
Dr. Elizabeth Beloe, Bundesvorsitzende BV NeMO e.V.
Dr. Delal Atmaca, Geschäftsführerin DaMigra e.V.

15.10 Uhr Zusammenfassung des 1. Tags
Dr. Wilfried Kruse, Berater BV NeMO

15.20 Uhr Vorstellung: Stellungnahme des BV NeMO und Gemeinsame
Positionierung BV-NeMO e.V. und DaMigra e.V.
Dr. Peyman Javaher-Haghighi, Geschäftsführender Vorstand BV NeMO e.V.
Lourdes Martínez, Vorstandssprecherin DaMigra e.V.

15.45 Uhr Gemeinsamer Austausch (präsenz & online)

16.10 Uhr Kaffee & Musikalisches Intermezzo

16.25 Uhr Auseinandersetzung mit dem Rechtsradikalismus als politische Daueraufgabe: Aber wie?
Dr. Elizabeth Beloe, Bundesvorsitzende BV NeMO e.V. im Gespräch mit politischen Akteur*innen:
Dr. Susanna Kahlefeld, Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus (Bündnis 90/Die Grünen)
Ates Gürpinar, MdB (Die Linke)
Mirko Pink, Bürgermeister Hoyerswerda (CDU)

18.00 Uhr Ausblick und Schlusswort

18.15 Uhr Netzwerken und informeller Austausch, Imbiss

Moderation:
Martina Möller
Maimouna Ouattara
Tülay Zengingül
 

Technik:
KAUFMANN visuelle Medien

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Europawahl 2024

🇪🇺 Am 9. Juni ist die Wahl zum Europäischen Parlament. Wir haben uns als Berliner Migrant*innen Selbstorganisationen zusammengetan, um alle Wahlberechtigten mit dieser Kampagne dazu aufzurufen, diese Wahl zu nutzen. Wahlen sind nicht das einzige Instrument, um unsere Welt mitzugestalten, sie sind aber sehr wichtig und ein Fundament unseres demokratischen Systems. Wir üben in unserer täglichen Arbeit an dessen Realitäten immer wieder Kritik und wissen, dass auch weiterhin viel zu tun ist, um wirklich alle Menschen zu ihrem Recht kommen zu lassen. Dennoch wird diese Demokratie angegriffen! In ganz Europa sind Parteien auf dem Vormarsch, die antidemokratische Werte pflegen, die auf Spaltung und Hetze setzen und die letztlich Gewalt predigen. Wie das letzte Wochenende in Dresden zeigt, wirkt sich das aus.

🗳️Wir wollen das nicht hinnehmen. Wir wollen für Demokratie und Menschenrechte kämpfen. Wir wollen in Frieden und Freiheit leben und dafür müssen wir uns gegen diese Angriffe wehren. Wir leben schon immer in einer Migrationsgesellschaft, denn Migration ist die Mutter aller Gesellschaften. Das müssen wir auch an der Wahlurne zum Ausdruck bringen! Registriert euch deshalb bis zum 19.5., wenn ihr noch nicht gewählt habt und erzählt auch allen, dass sie dieses Mal schon ab 16 Jahren wählen können. Wir freuen uns über euren Support und sehen uns auf der Straße und an den Urnen!

Beteiligt sind:
@polnischer.sozialrat
@migrantas_ haben das Plakat designt
@laredberlin
@eed_be_eed_berlin
@club_dialog.de
@ukr_alliance
migrationsrat.berlin
@verband_moveglobal_ev
@kulturmarkthalle__berlin
@tbb_offiziell
@integrationsbeauftragteberlin
VIA Berlin/Brandenburg
@freie_ungarische_botschaft

 

Einige informative Links zur EU Wahl 2024 findet ihr hier: 

https://wahlheymat.de/eu2024/ Info über die Wahl (Projekf gefördert durch der Landeszentrale für Politische Bildung).

Ein Erklärvideo findet ihr auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=qEtEXMN6eXA 

Wahlswiper: https://www.voteswiper.org/de/deutschland

Wahl-O-Mat: https://www.wahl-o-mat.de/europawahl2024/app/main_app.html

Mein erster Antrag. Workshop für Erstantragsteller*innen entwicklungspolitischer Projekte

Ihr möchtet zu mehr globaler Gerechtigkeit beitragen und in Berlin oder woanders etwas verändern? Ihr habt eine Projektidee, aber es fehlt an Finanzierung? Ihr möchtet Fördermittel für Euer entwicklungspolitisches Projekt beantragen, wisst aber nicht, wie das geht?
Dieser Workshop richtet sich an Organisationen und Vereine, die bislang noch keine oder wenig Erfahrung mit der Antragstellung von entwicklungspolitischen Projekten gesammelt haben. Er vermittelt das Kleine 1×1 der Antragstellung: von der Recherche passender Förderprogramme, über die Formulierung von Projektideen bis hin zur konkreten Finanzplanung.
Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 15 begrenzt.
Die Veranstaltung ist Teil der BER-Qualifizierungsreihe „Ich brauch‘ Struktur! 2024“.
Datum & Uhrzeit: 06.06.2024 / 9:30 – 16:30 Uhr
Ort: Berlin Global Village, Am Sudhaus 2, 12053 Berlin
Referent*in: Maimouna Ouattara (moveGLOBAL) und Sabine Seiffert (BER)
Wir freuen uns über Eure Anmeldung bis zum 01. Juni 2024 unter: projekt@eineweltstadt.berlin.

Fachkräftemangel = Bleibeperspektive? Chancenaufenthalt, „Spurwechsel“, Ausländerämter und die neuen „Gastarbeiter*innen“– eine Arbeitskonferenz

Der drohende Fachkräftemangel ist in aller Munde. Eine neue Phase Arbeitseinwanderung läuft. Was wurde aus der Zeit der „Gastarbeiter*innen“ und der Vertragsarbeiter*innen gelernt? Und: Wie wird mit dem Potenzial umgegangen, das schon hier bei uns ist: Nämlich den Menschen mit Einwanderungs- und Fluchtgeschichte? Das sind einige der Fragen, die wir zusammen mit Vertreter*innen aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft diskutieren wollen.

Die öffentliche Debatte ist aufgeheizt. Die Arbeitskonferenz soll mit Expert*innenwissen zur Klärung beitragen. Erfahrungsberichte von unseren Verbünden vor Ort, z.B. aus Hoyerswerda, werden eingebettet in eine Reihe von fachlichen Impulsen, zu denen z.B. der bekannte Migrationsforscher Prof. Dr. Ludger Pries gewonnen wurde.

Gemeinsam mit unseren Gästen wollen wir auf dieser Grundlage in die Diskussion gehen. So wird Thomas Kralinski, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, zu Gast sein.

Worauf es den migrantischen Organisationen ankommt, haben wir in einer passenden Positionierung bereits auf den Punkt gebracht: An Arbeit fair und menschenwürdig teilhaben!

Der vorläufige Ablauf (Stand: 24.01.2024)

15.00 Uhr: Begrüßung und Einführung
Dr. Elizabeth Beloe,
Vorsitzende BV NeMO
Emiliano Chaimite,
Afropa-Weltclub Dresden

15.10 Uhr: Arbeits- vs. Asylmigration?
Impuls:
Prof. Dr. Ludger Pries
(Bochum)

15.30 Uhr Im Gespräch:
Staatssekretär Thomas Kralinski
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft
mit Dr. Peyman Javaher-Haghighi,
Vorstand BV NeMO

16.00 Uhr: Spurwechsel? Zum Beispiel: ChancenAufenthalt
Impuls:
Cordula Eubel (Mediendienst Integration)
Erfahrungsberichte aus Hoyerswerda
Im Gespräch:
Bürgermeister Mirko Pink (Hoyerswerda)
Ibo Mosstafa Masri (GLEICH teilhaben)
Und:
Dr. Kristian Garthus-Niegel
RESQUE forward Sächsischer Flüchtlingsrat

16.50: Uhr Musikalisches Intermezzo

17.00 Uhr: Eine Schlüsselrolle: Ausländerämter
Berichte aus den Städten:
Mitglieder des Vorstands von BV NeMO
Impulse:
Dr. Thorsten Schlee (IAQ Duisburg-Essen)
Nadja Mohsen-Zaher (Amt für Integration und Ausländerrecht des Landkreises Nordsachsen) (angefragt)
Kevin Hache (Ausländerbehörde Landeshauptsstadt Dresden) (angefragt)

17.40 Uhr: Musikalisches Intermezzo

17.50 Uhr: Fachkräftesicherung: Neue „Gastarbeiter*innen“ / “Vertragsarbeiter*innen“?
Video: Hasan und die Enkel
Impuls:
Dr. Holger Kolb
Sachverständigenrat Migration (online)
Im Gespräch:
Sylvia Pfefferkorn
Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen e.V.
Dr. Wilfried Kruse
Berater BV NeMO
Abdulaziz Bachouri,
Arbeit und Leben Sachsen
Paolo Le Van
Zentrum für Integrationssstudien TU Dresden

19.00 Uhr: An Arbeit fair und menschenwürdig teilhaben. Die Position des BV NeMO
Dr. Elizabeth Beloe
Dr. Peyman Javaher-Haghigh
Cemalettin Özer

19.20 Uhr: Ausklang und Abschied

19.30 Uhr: Ende

Moderation:Ragna Melzer (Suhl)

Technik:Kaufmann Visuelle Medien (Erfurt)

Eine Hybrid-Veranstaltung: mit ca. 30 – 40 Teilnehmenden vor Ort, und online via ZOOM:

Meeting-ID: 834 8722 2066, Kenncode: 818236.

Anmeldung und Auskünfte: Emiliano Chaimite

chaimite[at]afropa.org

Weitere Details auf der Webseite vom Bundesverband NeMO: Hier 

Pressemitteilung zum Launch der E-Partizipationsplattform berlinmitallengestalten.de

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Zur Stärkung von Konsultationsgremien wie den bezirklichen Beiräten für Partizipation und Integration, wurde im Rahmen des Projekts die E-Partizipationsplattform der Berliner Bezirksbeiräte für Partizipation und Integration sowie des Landesbeirats für Partizipation entwickelt.

Die Plattform mit dem Namen „Berlin mit allen gestalten“ ist ein Instrument, um die Arbeit der Beiräte zu stärken.

Sie bietet den Beiräten die Möglichkeit, mit der (interessierten) Öffentlichkeit sowie intern zu kommunizieren und über Aktivitäten, Mitglieder, Aufgaben und Veranstaltungen zu informieren. Außerdem ermöglicht die Plattform das Starten von Beteiligungsprozessen und öffnet damit neue Möglichkeiten der Partizipation.

Ziele der Plattform:

  • Ermöglichung von Partizipation
  • Wichtiges Instrument zur Verbesserung von Partizipationsprozessen, das die Beteiligung neuer Zielgruppen ermöglicht

Die E-Partizipationsplattform soll die Beiräte besser miteinander verknüpfen. Auf der Plattform sollen sich die einzelnen Bezirksbeiräte sowie der Landesbeirat vorstellen und über ihre Arbeit informieren. Es soll ein thematischer Austausch ermöglicht sowie die Vernetzung zwischen den Bezirken und zwischen Landes- und Bezirksebene gestärkt werden.

Neben einer Vorstellung der einzelnen Beiräte sowie deren Aufgaben und Arbeitsweisen können die Beiräte Statements zu aktuellen politischen Debatten oder zu geplanten Vorhaben der Bezirksämter hochladen. Auch geplante Zusammenkünfte und anstehende Termine sind einsehbar ebenso wie wichtige Beschlüsse und Protokolle.

Die E-Partizipationsplattform ist ab dem 18. Dezember 2023 unter berlinmitallengestalten.de erreichbar.

Die Plattform befindet sich derzeit noch im Aufbau und wird stetig in Zusammenarbeit mit den Beiräten verbessert.

 

Diese Veranstaltung wird vom Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union mitfinanziert. Der Inhalt und die Meinungen, die in dieser Veranstaltung geäußert werden, geben ausschließlich die Ansichten der EMVI-Projektpartnerschaft wieder. Die Europäische Kommission übernimmt keine Verantwortung für die Verwendung der darin enthaltenen Informationen.

Online – Launch der E-Partizipationsplattform „Berlin mit allen gestalten“

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Zur Stärkung von Konsultationsgremien wie den bezirklichen Beiräten für Partizipation und Integration, wurde im Rahmen des Projekts die E-Partizipationsplattform der Berliner Bezirksbeiräte für Partizipation und Integration sowie des Landesbeirats für Partizipation entwickelt. Die Plattform mit dem Namen „Berlin mit allen gestalten“ ist ein Instrument, um die Arbeit der Beiräte zu stärken. Sie bietet den Beiräten die Möglichkeit, mit der (interessierten) Öffentlichkeit sowie intern zu kommunizieren und über Aktivitäten, Mitglieder, Aufgaben und Veranstaltungen zu informieren. Außerdem ermöglicht die Plattform das Starten von Beteiligungsprozessen und öffnet damit neue Möglichkeiten der Partizipation.

Am 18.12.2023 wird die Plattform online gehen und kann ab diesem Zeitpunkt von den Berliner Beiräten für Partizipation und Integration genutzt werden.

Hiermit möchten wir Sie herzlich zur Online-Veranstaltung zum Plattformlaunch einladen. Neben der Vorstellung der Plattform und ihren Nutzungsmöglichkeiten, wird ein Mitglied des Migrant*innenbeirats Graz über die Erfahrungen mit der Plattform sprechen, und es wird Raum für Fragen und Austausch zur Plattform geben.

Das Launch-Event findet online am 18.12.2023 von 17:00 bis 19:00 Uhr statt. Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen und einen spannenden Austausch.

Anmeldung über: laura-lachmann@moveglobal.de

 


Diese Veranstaltung wird vom Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union mitfinanziert. Der Inhalt und die Meinungen, die in dieser Veranstaltung geäußert werden, geben ausschließlich die Ansichten der EMVI-Projektpartnerschaft wieder. Die Europäische Kommission übernimmt keine Verantwortung für die Verwendung der darin enthaltenen Informationen.

Offen für Partizipation Bekräftigung der Gründungswerte der EU durch die wirksame Beteiligung von Menschen mit Migrationsgeschichte an der Gestaltung und Umsetzung politischer Maßnahmen, die sie betreffen

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Ein Studienbesuch und ein politisches Briefing mit einer großen Anzahl von Europaparlamentsabgeordneten. Dies sind die Veranstaltungen, die die NGO Südwind gemeinsam mit den Partner*innen des europäischen Projekts EMVI – Empowering Migrant Voices on Integration and Inclusion Policies – vom 14. bis 16. November in Brüssel organisiert.

Das Projekt zielt darauf ab, die Beteiligung von Migrant*innen an der Gestaltung und Umsetzung politischer Maßnahmen, die sie direkt betreffen, in Österreich, Deutschland, Griechenland, Italien und Slowenien zu fördern und zu stärken. Ihre Anliegen sollen bei lokalen, nationalen und EU-Entscheidungsträger*innen eingebracht werden. Zu den Maßnahmen gehören die Entwicklung verschiedener praktischer Instrumente und eine Reihe von Aktivitäten, die in jedem Land erprobt werden.

Dreizehn NRO und Gemeinden sind an dem Projekt beteiligt; sie alle setzen sich für das Wohlergehen unserer Gesellschaften und das wirksame Funktionieren demokratischer Systeme ein. Zu diesem Zweck ist es wichtig, dass alle Mitglieder der politischen Gemeinschaft – Menschen mit Migrationsgeschichte eingeschlossen – eine aktive Rolle spielen und gleiche Rechte genießen.

„Die politische Partizipation von Migrant*innen kann ihre Integration fördern, indem sie ein Gefühl der Zugehörigkeit und Identität zur Gemeinschaft vermittelt, die Entwicklung eines sozialen Netzwerks unterstützt und die Vielfalt innerhalb der europäischen Gemeinschaft fördert und stärkt. In diesem Zusammenhang weist der EU-Aktionsplan für Integration und Inklusion darauf hin: Die europäische Lebensweise ist eine inklusive“, sagt Stefan Grasgruber-Kerl, transnationaler Koordinator des EMVI-Projekts und Kampagnenleiter von Südwind.

Während der dreitägigen Veranstaltung fanden Besuche vor Ort und Netzwerktreffen in Anwesenheit von Vertreter*innen der europäischen Institutionen und Organisationen der Zivilgesellschaft statt. Darunter waren Anita Vella, Leiterin des Referats Legal Pathways & Integration (DG HOME der Europäischen Kommission), Begüm Dereli, Projektbeauftragte bei ECRE – European Council on Refugees and Exiles, Lene Vranken und Ann Trazel, Integrationskoordinator*innen bei BON – dem Brüsseler Willkommensbüro für gesellschaftliche Integration sowie Frau Ann Trappers, Programmkoordinatorin für FOYER VZW – Initiative zur Stärkung der Resilienz von Menschen mit Migrationsgeschichte.

Die Debatte um das Thema Migration und Menschenrechte ist hochaktuell: In vielen internationalen Verträgen wird die Teilnahme am politischen und kulturellen Leben als ein grundlegendes Menschenrecht anerkannt.

Im Einklang mit den Zielen des EMVI-Projekts lag der Schwerpunkt des dreitägigen Studienbesuchs auf einer gemeinsamen Reflexion zur Erarbeitung von Instrumenten und Lösungen, die eine stärkere und aktive Beteiligung von Einzelpersonen und Gemeinschaften von Menschen mit Migrationsgeschichte an der Gestaltung einer inklusiven und partizipativen Politik ermöglichen.

Zur wirksamen Gestaltung der politischen Partizipation von Menschen mit Migrationsgeschichte ermöglichte das Projekt in Deutschland die Förderung und Stärkung der Arbeit der Beiräte für Partizipation und Integration auf Landes- und Bezirksebene in Berlin. Außerdem wurden vielfältige Vernetzungsmöglichkeiten für Menschen mit Migrationsgeschichte mit Migrant*innenorganisationen und politischen Entscheidungsträger*innen, insbesondere auf lokaler Ebene geschaffen.

Am Mittwoch, den 15. November, fand von 13 bis 15 Uhr der Runde Tisch „Empowering Migrant Voices“ im Europäischen Parlament statt.

Während des Treffens wurden nach den Eröffnungsstatements der MdEP (Mitglieder des Europäischen Parlaments) die Empfehlungen aus dem EMVI Handbuch der guten Praxis politischer Partizipation vorgestellt. Außerdem präsentierten die mitgereisten Vertreter*innen der Interessen von Menschen mit Migrationsgeschichte aus den einzelnen Projektländern ihre Forderungen für eine inklusive und partizipative Politik. Im Anschluss wurden diese Forderungen mit den Abgeordneten des Europäischen Parlaments und der Vertreter*in aus der Europäischen Kommission besprochen. Der runde Tisch endete mit einer offenen Diskussion unter den Teilnehmenden.

Berlin, 08. Dezember 2023

Für weitere Informationen:

Laura Lachmann (Projektkoordination Deutschland): laura-lachmann@moveglobal.de

5. Landeskonferenz der Migrant*innenorganisationen (LKMO)

Die LKMO dient der Vernetzung und dem Austausch zwischen Migrant*innenorganisationen sowie zwischen ihren Vertreter*innen und der Berliner Politik und Verwaltung.

Der Vormittag (ab 9:30 Uhr) ist für Vertreter*innen von Migrant*innen- und Geflüchtetenorganisationen vorgesehen. Dabei freuen wir uns besonders über Beteiligung neuer, kleinerer und junger Organisationen und Initiativen.
Der Nachmittagsteil (ab 14:00 Uhr)ist öffentlich und findet unter Beteiligung von Vertreter*innen der Berliner Landespolitik und Verwaltung statt. Auch die bezirklichen Beiräte für Partizipation und Integration sind ausdrücklich eingeladen.

Für unsere Planung ist es hilfreich, wenn Interessierte Ihre Teilnahme vorab unter anmeldung@tbb-berlin.de anmelden. Wir bitten darum mitzuteilen, ob sie auch am Vormittag (dann unter Nennung der Organisationszugehörigkeit) oder nur am Nachmittag kommen.

Weitere Details zu der Veranstaltung finden sich in der Einladung und dem Programm.

Gerne können Sie/könnt Ihr die Einladung auch an weitere potentiell Interessierte weiterleiten.