Neuköllner – Sommer der Bildung und Lebensfreude!

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Neuköllner Sommer der Bildung und Lebensfreude! am 20.08.2022 von 12 bis 17 Uhr

wir laden Sie herzlich ein, am Samstag den 20.08 von 12 bis 17 Uhr einen Sommer der Lebensfreude mit uns zu zelebrieren. Unter dem Titel Neuköllner Sommer der Bildung und Lebensfreude! wird ein vielfältiges Programm für Kinder, Jugendliche und Familien angeboten. Geplant sind unterschiedliche Mitmachaktivitäten, Workshop für Kinder. In einem Fachgespräch mit eingeladenen Panelist*innen werden wir über folgende Frage diskutieren: Was braucht es, um Diskriminierung an Berliner Schulen wirksam zu bekämpfen?

Nähere Informationen zum Ablauf der Veranstaltung werden wir hier bis zum 20.08.2022 laufend aktualisieren.

Wir freuen uns, Sie am Samstag, dem 20.08.2022 im Berlin Global Village und im Biergarten der  ehemaligen Kindle Brauerei Am Sudhaus 2, 12053 begrüßen zu dürfen.

 

Zur aktuellen Situation in der Ukraine: Solidarität und Gleichbehandlung mit allen Geflüchteten!

Wir teilen die Pressemitteilung unseres Bundesverband NeMo

Der Krieg in der Ukraine hat große Teile des Landes erreicht, viele Zivilist*innen versuchen sich in Sicherheit zu bringen oder sind bereits aus dem Land geflohen. Deutschland muss sich auf die Aufnahme einer großen Zahl von Geflüchteten vorbereiten.

Vor diesem Hintergrund nehmen wir zur aktuellen Situation Stellung:

  • Der Bundesverband Netzwerke von Migrant*innenorganisationen e. V. (BV NeMO) begrüßt die Äußerungen der Bundesregierung, sich weiterhin für offene Fluchtwege für Menschen einzusetzen, die aus der Ukraine fliehen. Wir fordern, dass dies explizit auch für Menschen ohne ukrainischen Pass gelten muss, z. B. für Transitflüchtlinge und Menschen aus anderen Nationen, die sich in der Ukraine aufhalten. Die Berichte von Zurückweisungen und Rassismuserfahrungen von BlPoC an der ukrainisch-polnischen Grenze sind erschütternd.
  • Deutschland muss sich weiterhin auf europäischer Ebene für die Aufnahme von Geflüchteten stark machen. Besonders wichtig ist dabei: Viele der geflüchteten Menschen haben Freund*innen und Verwandte in Europa. Im Sinne der Schutzsuchenden muss ein europäischer Solidarmechanismus installiert werden, der den Menschen die Möglichkeit gibt, zu ihren Familienmitgliedern oder Freund*innen zu gelangen.
  • Schnelle und unbürokratische Hilfe für Geflüchtete ist jetzt wichtig. Geflüchtete müssen im gesamten Bundesgebiet humanitäre, medizinische und psychologische Unterstützung erfahren. Eine menschenwürdige Unterbringung der Geflüchteten ist unbedingt sicherzustellen. Wir sehen, auch viele Kommunen machen sich auf den Weg, eine menschenwürdige Aufnahme zu sichern. Es gibt eine große Hilfsbereitschaft. Kommunen müssen hierbei wirksam unterstützt werden.
  • Migrant*innenorganisationen sind „vor Ort“ präsent: sie sind eng in die lokalen und kommunalen Strukturen der Geflüchtetenarbeit einzubinden; ihre Handlungsfähigkeit muss sichergestellt und ihre Kompetenzen wertgeschätzt werden.
  • Innerhalb der deutschen Gesellschaft beobachten wir mit großer Sorge, wie Russinnen und Russen und Menschen mit russischer Einwanderungsgeschichte oder russischen Namen unter Generalverdacht gestellt und für den Angriffskrieg Putins mitverantwortlich gemacht werden. Diesem pauschalisierenden Krisenrassismus muss entschieden entgegengewirkt werden.
  • Unsere Erfahrungen zeigen uns: Nach den ersten Tagen und Wochen des Ankommens, in denen die Hoffnung besteht, rasch zurückzukehren, folgt möglicherweise eine längere Zeitperiode, in der sich die Menschen auf einen neuen Alltag einstellen müssen. Es ist also von großer Bedeutung, schon jetzt längerfristige Unterstützungsstrukturen aufzubauen. Auch hierzu leisten wir als Migrant*innenorganisationen einen wichtigen Beitrag.
  • Die Lage der Geflüchteten an den EU-Außengrenzen ist nach wie vor menschenverachtend skandalös. Eine große Bereitschaft zur raschen zusätzlichen Aufnahme Geflüchteter ist nicht zu erkennen. Die versprochene Aufnahme von Menschen aus Afghanistan stagniert. Insgesamt können wir wenig Abkehr von der bisherigen restriktiven Politik erkennen. Sie dürfen  auf keinen Fall vergessen werden.
  • Der BV NeMO hat in einem 10 Punkte-Papier Forderungen an die Politik zur Gestaltung einer guten Einwanderungsgesellschaft formuliert. Krieg in und Flucht aus der Ukraine stellen die neue Bundesregierung unvermittelt vor außerordentliche Herausforderungen und Aufgaben. Die Flucht aus der Ukraine demonstriert leidvoll die enorme Aktualität, warum wir eine „gute Einwanderungsgesellschaft Deutschland“ brauchen.

Die Vorsitzende des BV NeMO, Dr. Elizabeth Beloe, betont: 
„Migrant*innenorganisationen sind wichtige Partner*innen für gutes Ankommen und Teilhabe von Geflüchteten. Stärker als Einzelpersonen können Migrant*innenorganisationen zur erfolgreichen Integration und gleichberechtigten Teilhabe beitragen. Ihre Mitglieder, deren Familien, Verwandte oder die Nachkommen kennen häufig die Erfahrung des schwierigen Ankommens. Aufgrund ihrer eigenen Migrationserfahrung, ihrer Mehrsprachigkeit und ihres interkulturellen Wissens können sie Geflüchteten in der neuen Umgebung unterstützen.“

Migranten-Dachverband BV NeMO: Integrationsgipfel seit Jahren ohne echte Erfolge

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Anlässlich des 10. Jahrestags des Nationalen Aktionsplans Integration hat der Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen (BV NeMo) auf die mangelnde Umsetzung der Maßnahmen hingewiesen. „Wenn Sie nicht nachgefragt hätten, wäre mir gar nicht eingefallen, dass vor zehn Jahren ein Nationaler Aktionsplan Integration beschlossen wurde“ so die BV NeMo-Vorsitzende Elisabeth Beloe im SWR Tagesgespräch.
Bislang sei nur wenig von dem, was auf den bis heute 13 Integrationsgipfeln beschlossen worden sei, in die Tat umgesetzt worden. „Wir haben zwar einen Aktionsplan, aber der Weg zur Umsetzung fehlt komplett.“

Beloe wies zudem darauf hin, dass es für die rund 21 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland nicht vordringlich um Integration, sondern um Teilhabe gehe. So werde beim Blick auf die Statistik deutlich, dass Menschen mit Migrationsgeschichte vor allem in Führungspositionen zu wenig vertreten seien. „“Es ist noch nicht so weit, wie wir es gerne haben möchten. Menschen mit Migrationshintergrund auf Führungspositionen – ich sage: ganz wenig“. Beloe stellte in diesem Zusammenhang die Frage, ob es möglicherweise einer Quotenregelung für Migranten bedürfe.

Mit Blick auf die Corona-Pandemie forderte die BV NeMo-Vorsitzende zudem eine bessere schulische Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund. „Wir haben gesehen, dass viele Kinder mit Migrationshintergrund hinterherlaufen im Bildungsbereich.“ Hier müsse schnell gehandelt werden, so Beloe.

Weihnachtsgrüße 2021

Wir wünschen allen, die Weihnachten feiern, ruhige und besinnliche Festtage!
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What a crazy year this has been. Corona, unfortunately, has not completely disappeared from the scene. Once again we were reminded that the crisis only makes us stronger. With our combined strength, we have overcome challenges and made the best of the situation.
Now it is finally time to sit back a little and rejoice in what we have achieved. We wish all those celebrating Christmas a peaceful and reflective holiday season!
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Quelle année folle a été la nôtre ! Corona n’a malheureusement pas encore totalement disparu de la scène. Une fois de plus, nous avons pu constater que la crise ne fait que nous rendre plus forts. En unissant nos forces, nous avons surmonté les défis et tiré le meilleur parti de la situation.
Il est enfin temps de prendre un peu de recul et de se réjouir de ce qui a été accompli. Nous souhaitons à tous ceux qui fêtent Noël des fêtes calmes et sereines !
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Qué año tan loco ha sido. Por desgracia, Corona no ha desaparecido del todo de la escena. Una vez más se nos recordó que la crisis sólo nos hace más fuertes. Con la fuerza conjunta, hemos superado los retos y hemos sacado lo mejor de la situación.
Ahora, por fin, ha llegado el momento de sentarse un poco y alegrarse de lo que hemos conseguido. Deseamos a todos los que celebran la Navidad unas fiestas tranquilas y reflexivas.
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Que ano louco tem sido este. Infelizmente, a Corona ainda não desapareceu completamente de cena. Mais uma vez nos foi recordado que a crise apenas nos torna mais fortes. Com força conjunta, superámos desafios e fizemos o melhor da situação.
Agora é finalmente tempo de nos sentarmos um pouco e de nos regozijarmos com o que alcançámos. Desejamos a todos aqueles que celebram o Natal uma época festiva pacífica e reflexiva!

Pressemitteilung: Kick-Off des Projektes „Fit, gesund und munter im Alter“

Im Rahmen der „GeniAl“ Aktivitäten hatte der Verband moveGLOBAL e.V am 12.11.2021 zur Auftaktveranstaltung zum Projekt „Fit, gesund und munter im Alter“ eingeladen.

Mit dem Projekt „Fit, gesund und munter im Alter“ setzt sich moveGLOBAL innerhalb der GeniAl Aktivitäten speziell für ältere Menschen mit Einwanderungsgeschichte ein. Das Projekt soll einen Beitrag dazu leisten ein möglichst selbstständiges und selbstbestimmtes Leben im Alter zu ermöglichen und einer vorzeitig auftretenden Hilfe- und Pflegebedürftigkeit entgegenzuwirken. Die aktivierenden, wohnortnahen und gesundheitsfördernden Maßnahmen werden an der Lebenssituation und Motivationslage älterer Menschen mit Einwanderungsgeschichte ausgerichtet. Die besondere Stärke gesundheitsförderlicher Aktivitäten im Wohnumfeld ist die Erreichbarkeit sozial benachteiligter Menschen und damit die Möglichkeit, einen Beitrag zur Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit zu leisten.

Die Auftaktveranstaltung war ein voller Erfolg und es kam zu einem regen Austausch zwischen den Projektmitarbeitern, den Trägern von Einrichtungen mit älteren Menschen mit Migrationsgeschichte, Sporttrainer*innen sowie der Zielgruppe des Projekts, den älteren Menschen mit Migrationsgeschichte. Nach der Vorstellung des Projekts mit anschließender Fragerunde, wurden die Maßnahmen des Projekts, aufgrund des konstruktiven Feedbacks aus der Praxis, weitestgehend angepasst, sodass das Projekt ein inklusiver Erfolg wird bei dem sich alle wohl und mitgenommen fühlen.

Im Anschluss gab es eine Diskussionsrunde mit Expert*innen verschiedenster Einrichtungen und mit unterschiedlichen Blickwinkeln. Hierbei wurde viel über die aktuellen Problematiken im Pflegeberuf insbesondere bei der Altenpflege, aber auch in der Ausbildung gesprochen. Das systematische Augen verschließen vor dem Fakt, dass unsere Gesellschaft zu einem Viertel aus Menschen mit Migrationsgeschichte besteht, welche auch hier würdig altern wollen und die somit entstehenden kulturellen und kommunikativen Schwierigkeiten in der Pflege waren Kernthemen der Debatte.

Darauffolgend gaben einige der Sporttrainer einen kleinen Einblick in die folgenden Bewegungsnachmittage, welche eine der Maßnahmen des Projekts sind. Die Teilnehmer*innen der Veranstaltungen übten gemeinsam diverse niedrigschwellige Sport & Gymnastikübungen und hatten dabei Großen Spaß.

Wir freuen uns bald die ersten Bewegungsnachmittage durchzuführen und die anderen Maßnahmen darauffolgen auch zu beginnen. Wir laden gerne alle älteren Menschen mit und ohne Einwanderungsgeschichte ein bei unserem Projekt „GeniAl: Gemeinsam bewegen – Gesund leben iAlter“ teilzunehmen und freuen uns über jede Person, die kommt.

„Fit, gesund und munter im Alter“ ist ein Teilprojekt der GeniAl Aktivitäten (DOSB-Projekt) und wird – im Rahmen des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ (IdS) – vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert. Es ist ein Kernvorhaben des Nationalen Aktionsplans Integration (NAP-I), das bis Ende 2023 umgesetzt werden soll.

Newsletter Oktober 2021

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Unser aktuellen Newsletter für Oktober ist raus:

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Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!

Appell:Landesaufnahmeprogramm für Menschenrechtsaktivist*innen und Frauenrechtlerinnen und deren Familienangehörige aus Afghanistan

 

Newsletter August 2021

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