Antragsworkshop für Mittel der Berliner Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ)

Antragstellung bei der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ) für Projekte ab 2023

Wer Fördermittel für entwicklungspolitische Projekte in Berlin beantragen will, kann dies bei der Berliner Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ) tun. Ab diesem Jahr 2022 gelten neue Antragsfristen: Der 30. Juni ist die jährliche Frist, um direkt im Januar des kommenden Jahres mit der Umsetzung des Projektes beginnen zu können. Wer zum 30. November ein Projekt einreicht, kann bei Bewilligung der Gelder frühestens im Mai des kommenden Jahres das Projekt anfangen.

In diesem Workshop erfahrt Ihr anhand von Beispielen aus der Praxis, wie der Antrag, der Finanzplan und weitere Unterlagen aufbereitet sein müssen, und wie es nach Eurem Antrag weitergeht.

In Kooperation mit der Stiftung Nord-Süd-Brücken (SNSB)
und der Berliner Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ)

Referentinnen: Ruth Visser (SNSB) & Jenny Engler-Petzold (BER)

Der Workshop ist kostenfrei.
Anmeldung bitte unter: projekt@eineweltstadt.berlin 

Informationsveranstaltung „Geflüchtete Studierende aus der Ukraine, weiter studieren in Deutschland? Welche Perspektiven gibt es?

samo.fa Berlin, der Bundesverband Ausländischer Studierender und das Tubman Network laden Sie herzlich ein zur Informationsveranstaltung „Geflüchtete Studierende aus der Ukraine wie weiter? “. Forschende und Studierende sind auf der Flucht vor dem Krieg in der Ukraine . Sowohl Unterstützer*innen als auch die geflüchteten Studierenden wissen nicht, wie es weitergehen soll. Wir wollen im Rahmen dieser Veranstaltung über die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine mögliche Aufnahme eines Studiums in Deutschland informieren. Die Veranstaltung
richtet sich an Interessierte, Ehrenamtliche, die sich über Hochschulen, Zugangsvoraussetzungen und studienvorbereitende Angebote informieren wollen.

Wann: 18.03.2022
Wo: Online auf Zoom
Uhrzeit: 16-18:00 Uhr
Referent: Johannes Glembek (Bundesverband Ausländischer Studierender e.V.)
Sprache: Die Veranstaltung findet auf Deutsch mit Übersetzung auf Englisch statt.

Einladung als PDF (deutsch) l Einladung als PDF (englisch)

Der Zugangslink zur Veranstaltung finden Sie unten.

Thema: Informationsveranstaltung „Geflüchtete Studierende aus der Ukraine wie weiter?“
Uhrzeit: 18.März.2022 16:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
Zoom-Meeting beitreten:
https://us02web.zoom.us/j/84335824612?pwd=bWJiL3VaVmF5cmVTWFg5d1Q5eDRIUT09
Meeting-ID: 843 3582 4612
Kenncode: 405705

Schnelleinwahl mobil
+496950500951,,84335824612#,,,,*405705# Deutschland
+496950500952,,84335824612#,,,,*405705# Deutschland

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Empowerment – Frauen* – Stärken von Potenzialen

*Veranstaltungshinweis unseres Bundesverband NeMo*

Trotz gesetzlich verbriefter Gleichberechtigung von Frauen* und Männern* und zahlreicher Erfolge gibt es auf dem Weg zu einer gelebten Gleichstellung weiterhin Handlungsbedarf.
Aus dem BV NeMO-Netzwerk möchte die Vorstandsvorsitzende, Elizabeth Beloe, mit ihren Kolleginnen* eine Austauschplattform anlässlich des Weltfrauentages zu Frauenrechte und Gleichstellung und ein Check des Koalitionsvertrags mit den Verbünden öffnen.

Zur aktuellen Situation in der Ukraine: Solidarität und Gleichbehandlung mit allen Geflüchteten!

Wir teilen die Pressemitteilung unseres Bundesverband NeMo

Der Krieg in der Ukraine hat große Teile des Landes erreicht, viele Zivilist*innen versuchen sich in Sicherheit zu bringen oder sind bereits aus dem Land geflohen. Deutschland muss sich auf die Aufnahme einer großen Zahl von Geflüchteten vorbereiten.

Vor diesem Hintergrund nehmen wir zur aktuellen Situation Stellung:

  • Der Bundesverband Netzwerke von Migrant*innenorganisationen e. V. (BV NeMO) begrüßt die Äußerungen der Bundesregierung, sich weiterhin für offene Fluchtwege für Menschen einzusetzen, die aus der Ukraine fliehen. Wir fordern, dass dies explizit auch für Menschen ohne ukrainischen Pass gelten muss, z. B. für Transitflüchtlinge und Menschen aus anderen Nationen, die sich in der Ukraine aufhalten. Die Berichte von Zurückweisungen und Rassismuserfahrungen von BlPoC an der ukrainisch-polnischen Grenze sind erschütternd.
  • Deutschland muss sich weiterhin auf europäischer Ebene für die Aufnahme von Geflüchteten stark machen. Besonders wichtig ist dabei: Viele der geflüchteten Menschen haben Freund*innen und Verwandte in Europa. Im Sinne der Schutzsuchenden muss ein europäischer Solidarmechanismus installiert werden, der den Menschen die Möglichkeit gibt, zu ihren Familienmitgliedern oder Freund*innen zu gelangen.
  • Schnelle und unbürokratische Hilfe für Geflüchtete ist jetzt wichtig. Geflüchtete müssen im gesamten Bundesgebiet humanitäre, medizinische und psychologische Unterstützung erfahren. Eine menschenwürdige Unterbringung der Geflüchteten ist unbedingt sicherzustellen. Wir sehen, auch viele Kommunen machen sich auf den Weg, eine menschenwürdige Aufnahme zu sichern. Es gibt eine große Hilfsbereitschaft. Kommunen müssen hierbei wirksam unterstützt werden.
  • Migrant*innenorganisationen sind „vor Ort“ präsent: sie sind eng in die lokalen und kommunalen Strukturen der Geflüchtetenarbeit einzubinden; ihre Handlungsfähigkeit muss sichergestellt und ihre Kompetenzen wertgeschätzt werden.
  • Innerhalb der deutschen Gesellschaft beobachten wir mit großer Sorge, wie Russinnen und Russen und Menschen mit russischer Einwanderungsgeschichte oder russischen Namen unter Generalverdacht gestellt und für den Angriffskrieg Putins mitverantwortlich gemacht werden. Diesem pauschalisierenden Krisenrassismus muss entschieden entgegengewirkt werden.
  • Unsere Erfahrungen zeigen uns: Nach den ersten Tagen und Wochen des Ankommens, in denen die Hoffnung besteht, rasch zurückzukehren, folgt möglicherweise eine längere Zeitperiode, in der sich die Menschen auf einen neuen Alltag einstellen müssen. Es ist also von großer Bedeutung, schon jetzt längerfristige Unterstützungsstrukturen aufzubauen. Auch hierzu leisten wir als Migrant*innenorganisationen einen wichtigen Beitrag.
  • Die Lage der Geflüchteten an den EU-Außengrenzen ist nach wie vor menschenverachtend skandalös. Eine große Bereitschaft zur raschen zusätzlichen Aufnahme Geflüchteter ist nicht zu erkennen. Die versprochene Aufnahme von Menschen aus Afghanistan stagniert. Insgesamt können wir wenig Abkehr von der bisherigen restriktiven Politik erkennen. Sie dürfen  auf keinen Fall vergessen werden.
  • Der BV NeMO hat in einem 10 Punkte-Papier Forderungen an die Politik zur Gestaltung einer guten Einwanderungsgesellschaft formuliert. Krieg in und Flucht aus der Ukraine stellen die neue Bundesregierung unvermittelt vor außerordentliche Herausforderungen und Aufgaben. Die Flucht aus der Ukraine demonstriert leidvoll die enorme Aktualität, warum wir eine „gute Einwanderungsgesellschaft Deutschland“ brauchen.

Die Vorsitzende des BV NeMO, Dr. Elizabeth Beloe, betont: 
„Migrant*innenorganisationen sind wichtige Partner*innen für gutes Ankommen und Teilhabe von Geflüchteten. Stärker als Einzelpersonen können Migrant*innenorganisationen zur erfolgreichen Integration und gleichberechtigten Teilhabe beitragen. Ihre Mitglieder, deren Familien, Verwandte oder die Nachkommen kennen häufig die Erfahrung des schwierigen Ankommens. Aufgrund ihrer eigenen Migrationserfahrung, ihrer Mehrsprachigkeit und ihres interkulturellen Wissens können sie Geflüchteten in der neuen Umgebung unterstützen.“

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Migranten-Dachverband BV NeMO: Integrationsgipfel seit Jahren ohne echte Erfolge

Anlässlich des 10. Jahrestags des Nationalen Aktionsplans Integration hat der Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen (BV NeMo) auf die mangelnde Umsetzung der Maßnahmen hingewiesen. „Wenn Sie nicht nachgefragt hätten, wäre mir gar nicht eingefallen, dass vor zehn Jahren ein Nationaler Aktionsplan Integration beschlossen wurde“ so die BV NeMo-Vorsitzende Elisabeth Beloe im SWR Tagesgespräch.
Bislang sei nur wenig von dem, was auf den bis heute 13 Integrationsgipfeln beschlossen worden sei, in die Tat umgesetzt worden. „Wir haben zwar einen Aktionsplan, aber der Weg zur Umsetzung fehlt komplett.“

Beloe wies zudem darauf hin, dass es für die rund 21 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland nicht vordringlich um Integration, sondern um Teilhabe gehe. So werde beim Blick auf die Statistik deutlich, dass Menschen mit Migrationsgeschichte vor allem in Führungspositionen zu wenig vertreten seien. „“Es ist noch nicht so weit, wie wir es gerne haben möchten. Menschen mit Migrationshintergrund auf Führungspositionen – ich sage: ganz wenig“. Beloe stellte in diesem Zusammenhang die Frage, ob es möglicherweise einer Quotenregelung für Migranten bedürfe.

Mit Blick auf die Corona-Pandemie forderte die BV NeMo-Vorsitzende zudem eine bessere schulische Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund. „Wir haben gesehen, dass viele Kinder mit Migrationshintergrund hinterherlaufen im Bildungsbereich.“ Hier müsse schnell gehandelt werden, so Beloe.

Weihnachtsgrüße 2021

Wir wünschen allen, die Weihnachten feiern, ruhige und besinnliche Festtage!
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What a crazy year this has been. Corona, unfortunately, has not completely disappeared from the scene. Once again we were reminded that the crisis only makes us stronger. With our combined strength, we have overcome challenges and made the best of the situation.
Now it is finally time to sit back a little and rejoice in what we have achieved. We wish all those celebrating Christmas a peaceful and reflective holiday season!
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Quelle année folle a été la nôtre ! Corona n’a malheureusement pas encore totalement disparu de la scène. Une fois de plus, nous avons pu constater que la crise ne fait que nous rendre plus forts. En unissant nos forces, nous avons surmonté les défis et tiré le meilleur parti de la situation.
Il est enfin temps de prendre un peu de recul et de se réjouir de ce qui a été accompli. Nous souhaitons à tous ceux qui fêtent Noël des fêtes calmes et sereines !
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Qué año tan loco ha sido. Por desgracia, Corona no ha desaparecido del todo de la escena. Una vez más se nos recordó que la crisis sólo nos hace más fuertes. Con la fuerza conjunta, hemos superado los retos y hemos sacado lo mejor de la situación.
Ahora, por fin, ha llegado el momento de sentarse un poco y alegrarse de lo que hemos conseguido. Deseamos a todos los que celebran la Navidad unas fiestas tranquilas y reflexivas.
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Que ano louco tem sido este. Infelizmente, a Corona ainda não desapareceu completamente de cena. Mais uma vez nos foi recordado que a crise apenas nos torna mais fortes. Com força conjunta, superámos desafios e fizemos o melhor da situação.
Agora é finalmente tempo de nos sentarmos um pouco e de nos regozijarmos com o que alcançámos. Desejamos a todos aqueles que celebram o Natal uma época festiva pacífica e reflexiva!

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Online-Zukunftskonferenz zum Thema „Zusammenwachsen: Agenda 2030 Plus“

Im Rahmen des Projektes „Agenda 2030: Bedeutung und Rolle der Migrant*innenorganisationen“ wurden die SDG 1 (keine Armut), SDG 2 (kein Hunger), SDG 4 (Chancengerechte und hochwertige Bildung), SDG 5 (Geschlechtergerechtigkeit), SDG 6 (sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen), SDG 8 (Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum), SDG 10 (weniger Ungleichheiten), SDG 12 (nachhaltiger Konsum und Produktion), SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz), SDG 14 (Leben unter Wasser) und SDG 16 (Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen) und SDG 17 (Partnerschaften zur Erreichung der Ziele) in diversen Kontexten und Formaten behandelt. Das Projekt zeigte durch die Perspektiven von Referent:innen aus der Diaspora, dass sich die Lebensrealitäten im Globalen Norden und Süden in einigen Punkten unterscheiden.
Wir laden alle Interessierten herzlich zu unserer Online-Zukunftskonferenz zum Thema „Zusammenwachsen: Agenda 2030 Plus“ am Mittwoch, den 22. Dezember 2021 zwischen 17:00 Uhr und 19:30 Uhr ein. Gemeinsam wollen wir über die Anforderungen an eine lokale nachhaltige Entwicklung für das kommende Jahrzehnt diskutieren.
  • Welche organisatorischen Veränderungen braucht es in Deutschland, um die 17 SDGs der Agenda 2030 lokal und global umzusetzen?
  • Wie kann die deutsche Entwicklungszusammenarbeit zum Erreichen der nachhaltigen Entwicklungsziele besser
    beitragen?
  • Haben Migrantenorganisationen interessante SDG-bzw. nachhaltige- Umsetzungspläne und -konzepte, von
    denen wir lernen können?
Die Konferenzteilnahme ist kostenfrei.
Wann: 22.12.2021 von 17 bis 19:30 Uhr
Wo: Zoom-Meeting
Meeting-ID: 848 6898 5929
Kenncode: 152853
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Vorträge & Podiumsdiskussion (2G): Afghanistan 2021 – Von der Terrorbekämpfung zur nachhaltigen Entwicklung? Aktuelle Herausforderungen der deutschen Afghanistan-Politik: Welche Möglichkeiten der politischen Zusammenarbeit?

Sehr geehrte Damen und Herren,

Nach der Rückkehr der Taliban an die Macht am 15.August dieses Jahres konzentriert sich die Debatte um die deutsche Afghanistan-Politik auf drei Themen

–         die Aufarbeitung der Ursachen des Scheitern des Bundeswehreinsatzes seit 2001 in den Missionen ISAF und Resolute Support

–         die Frage des Umgangs mit der Taliban-Regierung und

–         die Überwindung der schweren humanitären Krise in Afghanistan.

Dabei sind die Themen 2 und 3 eng verknüpft mit der Frage einer direkten oder indirekten Anerkennung der Taliban-Regierung, der Rückkehr einer deutschen Vertretung nach Kabul und mittelfristig der Wiederaufnahme der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit Afghanistan.

Die politische Wende in Afghanistan konfrontiert die internationale Gemeinschaft, die Wertegemeinschaft der westlichen Demokratien, vor allem aber Deutschland auf dem Hintergrund der über ein Jahrhundert lang bestehenden deutsch-afghanischen Freundschaft und des immer noch bestehenden Vertrauens das Deutschland in Afghanistan genießt, mit außerordentlichen Herausforderungen.

Dabei muss sich der Blick nach den Anstrengungen zur Evakuierung von für Deutschland tätigen Ortskräften, zum Schutz besonders gefährdeter Gruppen wie Frauen-und Menschenrechtler*innen, Journalist*innen und Reporter*innen auf die von den USA und ihren Verbündeten im Stich gelassene Mehrheit der Bevölkerung richten, auf die Millionen Afghan*innen, die jetzt von einer der größten humanitären Katastrophen auf dem Globus, vor allem von Hunger, Binnenvertreibung, Arbeitslosigkeit,  Wohnungs- und Obdachlosigkeit betroffen oder bedroht sind.

Wir würden uns sehr freuen, Sie am 18. Dezember 2021; begrüßen zu dürfen.

Die Teilnahme ist kostenfrei (max. 40 Personen)
Die Reihenfolge der Anmeldungen wird berücksichtigt.

Bitte leiten Sie diese Einladung auch an Freunde, Bekannte, Kollegen und andere Interessierte weiter, DANKE!

Eine Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen schriftlich bis spätestens 10.12.2021 an das Afghanistan-Komitee per Mail erbeten (rahimsafi@t-online.de).

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Team des  Afghanistan-Komitees