Berliner Kompetenz-und Beratungszentrums zu Flucht, Migration und Willkommenskultur – moveHand in Hand

Ziele / Aufgaben

Das Projekt moveHAND IN HAND wurde entwickelt, um die deutlich wahrnehmbare Leerstelle in der Teilhabe und Chancen der Mitwirkung einerseits und der Mangel an Dialog, an im Alltag erlebter Nähe, des Miteinanders zwischen Geflüchteten und Berliner und Berlinerinnen andererseits aufzuheben. moveHAND IN HAND will eine Willkommenskultur etablieren, die sich als friedensstiftend in unserem Zusammenleben in Berlin bewähren soll.

Der vollständige Name des Projektes lautet Berliner Kompetenz-und Beratungszentrums zu Flucht, Migration und Willkommenskultur moveHand in Hand. Die relevanten Akteure wie die Migrantenorganisationen, die über authentische und praktische Erfahrungen verfügen, sollen mobilisiert und mit den Geflüchteten vernetzt werden. Bisher geführte Paralleldebatten, als Barrieren erlebte und andere Teilhabe-Killer sollen identifiziert werden. Gleichzeitig sollen die Geflüchteten Zugang zur Aufnahmegesellschaft mit seinen Strukturen, Akteuren, Netzwerken und Ressourcen erhalten und ihn als demokratisch erleben dürfen. Das Kompetenzzentrum hat das Potential eines Beispielmodells für grass-root-Initiativen, für junge Geflüchtete, für das Engagement von Geflüchteten und für die Entstehung von Kooperationen mit Akteuren der Aufnahmegesellschaft und der Migrantenorganisationen.

Zielgruppe

Adressaten des Projektes sind Berliner MDO, NRO, Refugee – Einrichtungen, -Organisationen und -Initiativen die im weitesten Sinne zu entwicklungspolitischen Themen arbeiten. moveGLOBAL e.V. arbeitet in den letzten Jahren zunehmend mit diesen Zielgruppe zusammen.

Migrant/innen und Geflüchtete haben Gemeinsamkeiten, die sie verbinden: geflüchtete Menschen sollen so früh wie möglich Zugang zur Selbstbestimmung Selbstorganisation, Selbstvertretung erhalten, mit Hilfe derer, die sich in der erfolgreichen Integration, in der gelungenen Überwindung und Bewältigung von Zuschreibungen, von Ausgrenzungsmechanismen effizient und nachweisbar behauptet haben: von Akteuren der Diaspora bzw. Migrant/innen der zweiten oder dritten Generation.

Aktivitäten

Die Auftaktveranstaltung beginnt mit einem Kreativworkshop als Kick-Off-Event am 23. Juli 2016.

Desweiteren sind folgende Aktivitäten geplant:

  • Beratungen: Organisationen bzw. Initiativen von Refugee in ihrer Arbeit werden durch Einzelberatungen unterstützt
  • Vernetzung und Qualifizierung von entwicklungspolitische arbeitenden Refugee-Organisationen bzw. Initiative durch: Tagesseminare, Workshops, Exkursionen
  • Aktionstage (z.B. Messe BAZAAR, KENAKO Festival usw.)
  • Welcome-Day (Fachtag)
  • Publikation

Mehr Erfahren

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