samo.fa 3 Lokale online Dialogkonferenz 2022

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe  Kolleg*innen,

wir laden Sie herzlich ein zur samo.fa 3 Lokalen Dialogkonferenz : „2022: Erneut Flucht und Vertreibung. Über die Unverzichtbarkeit lokaler Geflüchtetenarbeit!“, die am 08.09.2022 von 10 bis 14:30 online auf Zoom stattfinden wird.

Geflüchtetenarbeit bleibt eine kommunale Daueraufgabe, die Notwendigkeit der Begleitung und Unterstützung von Menschen mit Fluchterfahrung bleibt bestehen. Welchen Rahmenbedingungen braucht es um die Arbeit nachhaltig zu gewährleisten? Gemeinsam mit Ihnen wollen wir diskutieren, wie diese Daueraufgabe kooperativ gestaltet werden kann. Wir laden Sie dazu ein, diese Fragen mit uns zu diskutieren.

Es erwarten Sie spannende Gespräche, Online-Diskussionen mit verschiedenen Vertreter*innen aus Migrant*innenorganisationen, Akteur*innen der Geflüchtetenarbeit, Verwaltung, Impulsvorträge zum Beispiel zu den Themen Ungleichbehandlung von Geflüchteten und Entwicklung von Flüchtlingsströmen in Europa.

Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen. Gerne können Sie die Einladung an andere Interessierte weiterleiten. Anmeldung unter https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZArde2tqjsoGN39wf0GezWCgLEoLtXwR147.  Den Link zur Konferenz erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.

Ihre/ Eure samo.faPlus Lokalkoordination.

BGVestival – das große Eröffnungsfest des Berlin Global Village

Nach über drei Jahren Baustelle und insgesamt zwölf Jahren Vorlaufzeit möchten wir euch ganz herzlich zum BGVestival – dem großen Eröffnungsfest des Berlin Global Village einladen.

Am 02.09.2022 gibt es ab 15 Uhr ein Straßenfest vor den beiden Häusern mit Reden, Live Musik, Essen, Infoständen, Kinderprogramm und vielem mehr. Der ganze Kiez und alle Interessierten sind eingeladen, gemeinsam bis in den Abend hineinzufeiern. Das Global Village als Zentrum von entwicklungspolitischem und migrantisch-diasporischem Engagement sowie Ort gelebter Vielfalt wird erfahr- und erlebbar!

Mit dabei sind auch Stephan Schwarz (Wirtschaftssenator Berlin) und Jochen Biedermann (stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr).

Wir freuen uns darauf, unser Zentrum zu präsentieren, uns vorzustellen und das Ende der Bauzeit feierlich zu begehen!

Bühnenprogramm
16.00 Uhr: Reden, Rückblicke, Aussichten und Dankeschöns
18.00 Uhr: Live-Musik von Aja Brasil
20.00 Uhr: Live-Musik von MFA Kera & Mike Russel (Black Heritage)

ab 15.00 Uhr:
Info- und Mitmachstände der Organisationen im Zentrum

Tag der Offenen Tür der Ludothek global

Kino mit verschiedenen Filmen der Organisationen im Zentrum

Trickbox-Mitmach-Station von KiJuFi e.V.

Brasilianisches und Nigerianisches Essen und Fingerfood

Getränke vom Café Babette im Biergarten

Kostenlose Wasserstation

Weitere Informationen

Neuköllner – Sommer der Bildung und Lebensfreude!

Neuköllner Sommer der Bildung und Lebensfreude! am 20.08.2022 von 12 bis 17 Uhr

wir laden Sie herzlich ein, am Samstag den 20.08 von 12 bis 17 Uhr einen Sommer der Lebensfreude mit uns zu zelebrieren. Unter dem Titel Neuköllner Sommer der Bildung und Lebensfreude! wird ein vielfältiges Programm für Kinder, Jugendliche und Familien angeboten. Geplant sind unterschiedliche Mitmachaktivitäten, Workshop für Kinder. In einem Fachgespräch mit eingeladenen Panelist*innen werden wir über folgende Frage diskutieren: Was braucht es, um Diskriminierung an Berliner Schulen wirksam zu bekämpfen?

Nähere Informationen zum Ablauf der Veranstaltung werden wir hier bis zum 20.08.2022 laufend aktualisieren.

Wir freuen uns, Sie am Samstag, dem 20.08.2022 im Berlin Global Village und im Biergarten der  ehemaligen Kindle Brauerei Am Sudhaus 2, 12053 begrüßen zu dürfen.

 

Migranten-Dachverband BV NeMO: Integrationsgipfel seit Jahren ohne echte Erfolge

Anlässlich des 10. Jahrestags des Nationalen Aktionsplans Integration hat der Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen (BV NeMo) auf die mangelnde Umsetzung der Maßnahmen hingewiesen. „Wenn Sie nicht nachgefragt hätten, wäre mir gar nicht eingefallen, dass vor zehn Jahren ein Nationaler Aktionsplan Integration beschlossen wurde“ so die BV NeMo-Vorsitzende Elisabeth Beloe im SWR Tagesgespräch.
Bislang sei nur wenig von dem, was auf den bis heute 13 Integrationsgipfeln beschlossen worden sei, in die Tat umgesetzt worden. „Wir haben zwar einen Aktionsplan, aber der Weg zur Umsetzung fehlt komplett.“

Beloe wies zudem darauf hin, dass es für die rund 21 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland nicht vordringlich um Integration, sondern um Teilhabe gehe. So werde beim Blick auf die Statistik deutlich, dass Menschen mit Migrationsgeschichte vor allem in Führungspositionen zu wenig vertreten seien. „“Es ist noch nicht so weit, wie wir es gerne haben möchten. Menschen mit Migrationshintergrund auf Führungspositionen – ich sage: ganz wenig“. Beloe stellte in diesem Zusammenhang die Frage, ob es möglicherweise einer Quotenregelung für Migranten bedürfe.

Mit Blick auf die Corona-Pandemie forderte die BV NeMo-Vorsitzende zudem eine bessere schulische Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund. „Wir haben gesehen, dass viele Kinder mit Migrationshintergrund hinterherlaufen im Bildungsbereich.“ Hier müsse schnell gehandelt werden, so Beloe.

Weihnachtsgrüße 2021

Wir wünschen allen, die Weihnachten feiern, ruhige und besinnliche Festtage!
********
What a crazy year this has been. Corona, unfortunately, has not completely disappeared from the scene. Once again we were reminded that the crisis only makes us stronger. With our combined strength, we have overcome challenges and made the best of the situation.
Now it is finally time to sit back a little and rejoice in what we have achieved. We wish all those celebrating Christmas a peaceful and reflective holiday season!
********
Quelle année folle a été la nôtre ! Corona n’a malheureusement pas encore totalement disparu de la scène. Une fois de plus, nous avons pu constater que la crise ne fait que nous rendre plus forts. En unissant nos forces, nous avons surmonté les défis et tiré le meilleur parti de la situation.
Il est enfin temps de prendre un peu de recul et de se réjouir de ce qui a été accompli. Nous souhaitons à tous ceux qui fêtent Noël des fêtes calmes et sereines !
*********
Qué año tan loco ha sido. Por desgracia, Corona no ha desaparecido del todo de la escena. Una vez más se nos recordó que la crisis sólo nos hace más fuertes. Con la fuerza conjunta, hemos superado los retos y hemos sacado lo mejor de la situación.
Ahora, por fin, ha llegado el momento de sentarse un poco y alegrarse de lo que hemos conseguido. Deseamos a todos los que celebran la Navidad unas fiestas tranquilas y reflexivas.
*******
Que ano louco tem sido este. Infelizmente, a Corona ainda não desapareceu completamente de cena. Mais uma vez nos foi recordado que a crise apenas nos torna mais fortes. Com força conjunta, superámos desafios e fizemos o melhor da situação.
Agora é finalmente tempo de nos sentarmos um pouco e de nos regozijarmos com o que alcançámos. Desejamos a todos aqueles que celebram o Natal uma época festiva pacífica e reflexiva!

Newsletter Oktober 2021

Unser aktuellen Newsletter für Oktober ist raus:

Newsletter Oktober 2021

 

Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!

Appell:Landesaufnahmeprogramm für Menschenrechtsaktivist*innen und Frauenrechtlerinnen und deren Familienangehörige aus Afghanistan

 

Pressemitteilung zu Kampagne GleichBeHandeln

Kampagnenbündnis fordert: Keine Übermittlungspflicht bei Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus im Gesundheitswesen

Ohne Angst zum Arzt zu gehen – das ist in Deutschland für Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus nicht möglich. Ein Bündnis von über 60 zivilgesellschaftlichen Organisationen – darunter Ärzte der Welt, die Gesellschaft für Freiheitsrechte, Amnesty International, die Diakonie, Pro Asyl, die Arbeiterwohlfahrt, der Dachverband Migrantinnenorganisationen, die Deutsche Aidshilfe, die Seebrücke – fordert mit der Kampagne „GleichBeHandeln“ daher eine Gesetzesänderung.

Die Coronapandemie hat deutlich gemacht, wie wichtig das Recht auf Gesundheitsversorgung ist, sowohl für jeden einzelnen Menschen als auch für die gesamte Gesellschaft. Dieses Recht wird jedoch Hunderttausenden in Deutschland verwehrt. Denn der Paragraph 87 des Aufenthaltsgesetzes verpflichtet das Sozialamt, Personen ohne gültigen Aufenthaltstitel umgehend an die Ausländerbehörde zu melden, wenn sie eine Kostenübernahme für medizinische Leistungen beantragen. Aus der begründeten Angst vor Abschiebung heraus vermeiden es daher Menschen, die teils schon jahrelang in der Mitteunserer Gesellschaft als Nachbar*innen, Kund*innen, Dienstleister*innen und Mitschüler*innen leben, sich ärztlich behandeln zu lassen. Die Folgen: Covid-19-Infektionen werden nicht entdeckt, lebensbedrohliche Erkrankungen bleiben unbehandelt, Schwangere können nicht zur Vorsorgeuntersuchung gehen, Kinder erhalten keine medizinische Grundversorgung.

Die Übermittlungspflicht steht bereits seit vielen Jahren in der Kritik. 2009 wurden Bildungseinrichtungen von der Pflicht, Personen ohne Aufenthaltstitel zu melden ausgenommen, damit Kinder ohne geregelten Aufenthaltsstatus ohne Angst zur Schule gehen können. Nun gilt es, den bestehenden Missstand auch für das Gesundheitswesen zu
beseitigen. Das Kampagnenbündnis ist überzeugt: Menschen aus migrationspolitischen Gründen von notwendigen Arztbesuchen abzuhalten, ist inakzeptabel! Auch das Bundesverfassungsgericht hat 2012 entschieden: „Die Menschenwürde ist migrationspolitisch nicht zu relativieren.“

Die Bundesregierung hat sich in verbindlichen internationalen Menschenrechtsverträgen verpflichtet, allen Menschen in Deutschland Zugang zu einer angemessenen Gesundheitsversorgung zu gewährleisten – unabhängig von Einkommen, Herkunft und Aufenthaltsstatus. 2018 hat der UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte die deutsche Politik aufgefordert, das Aufenthaltsgesetz zu ändern, damit auch Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus Gesundheitsdienste in Anspruch nehmen können.

Das Bündnis fordert den Gesetzgeber auf, den Paragraph 87 des Aufenthaltsgesetzes schnellstmöglich zu ändern und ruft alle Parteien auf, sich dafür einzusetzen. Die Petition und weitere Informationen zur Kampagne finden Sie auf www.gleichbehandeln.de.